11.01.2010
Super Abschluss der Quer-Saison: Platz 6 bei der DM in Magstadt
Höchst winterliche Bedingungen fanden die 23 Starterinnen in der Damen Elite-Klasse bei der Deutschen Querfeldein-Meisterschaft in Magstadt vor: Schneemengen wie man sie eigentlich nur aus den Wintersportorten kennt und Temperaturen deutlich unterhalb des Gefrierpunktes.
Das Befahren des ohnehin schon technisch sehr anspruchsvollen 2,6 Kilometer langen Rundkurses wurde so durch Schnee und Eis nochmals erschwert und verlangte von uns Rennfahrerinnen nicht nur konditionell, sondern vor allem auch konzentrationstechnisch alles ab. »Die fahrtechnischen Schwierigkeiten und auch der schwere Anstieg müssten aber vor allem uns Mountainbikerin entgegen kommen«, mutmaßte ich noch am Vortag nach der Streckenbesichtigung. Und damit sollte ich auch Recht behalten.
Aus letzter Reihe startend, konnte ich bereits auf der langen Start-Ziel-Geraden einige Plätze gutmachen und bog auf einer mittleren Platzierung ins Gelände ab. Auf der bald folgenden steilen Abfahrt konnte ich dann – wie vortags vermutet – weitere Fahrerinnen hinter mir lassen und ging – bereits auf einem Top-Ten-Platz liegend in die zweite von insgesamt fünf zu fahrenden Rennrunden. Stück für Stück konnte ich noch weiter nach vorne aufschließen und lag zur Rennhälfte sogar auf Rang vier.
Diesen konnte sie allerdings gegen ihre deutlich erfahreneren Konkurrentinnen nicht verteidigen, erlaubte ich mir doch noch zu viele kleinere fahrtechnische und taktische Fehler. Im Ziel reichte es aber für einen starken sechsten Platz, mit dem zu Beginn der Querfeldeinsaison wohl noch niemand gerechnet hätte. Ich bin überglücklich mit dem Ergebnis!
06.01.2010
Querfeldein Endspurt
Viel zu lange schon habe ich hier nichts mehr geschrieben, dabei ist doch seit Mitte Dezember schon wieder so einiges passiert. Nachdem ich anstatt in Wtzikon an der Start zu gehen lieber zu Hause geblieben war, um einen guten Trainingsblock am Wochenende fahren zu können, ging es dann am 4. Adventswochenende in den hohen Norden, nämlich nach Hannover, wo an diesem Wochenende gleich zwei Rennen zum Deutschland Cup stattfanden. Wir hatten uns wohl das bis dato kälteste Wochenende des Winters ausgesucht und fiel am Samstag bei etwa minus 12 Grad der Startschuss zum ersten Rennen. Hier überraschte ich (ja, auch mich selber ;-) mit einem starken Rennen. Nach ein paar Runden, in denen ich sich an die glatten Verhältnisse der Strecke
gewöhnt hatte, startete ich eine furiose Aufholjagd und fuhr von Platz 4 vor bis zur führenden Jana Süß, der
ich mich dann jedoch im Schlussspurt geschlagen geben musste.
Am zweiten Renntag beim Rennen rund um den Silbersee konnte ich an die Leistung vom Samstag anknüpfen und konnte erneut - trotzdem meine Kette abgesprungen war - wieder den zweiten Platz belegen.
Dann kam Weihnachten und ich habe das Rad mal ein bissl in Ruhe gelassen und ein paar Tage auf den Touren-, Telemark- und Langlaufski trainiert. Jedoch wollte ich 2009 nicht beenden, ohne noch einmal ein Rennen zu fahren. Am Silvestertag startete ich im schweizerischen Beromünster in das wohl schlammigste Rennen aller Zeiten ;-) Ich kam gut auf der Strecke zu recht und beendete das Rennen auf Platz 5. Und das neue Jahr begann wie das alte endete. Am 2. Januar bereits fiel der erste Startschuss im 2010 für mich und auch bei diesem Rennen in Bussnang wurde ich 5.
Jetzt hat die Querfeldein Saison nur noch ein Rennen in petto, welches auch gleichzeitig den Saisonhöhepunkt für mich markiert: Am Sonntag 10.01. findet in Magstadt die Quer DM statt.
14.12.2009
Kein Start in Wetzikon...
Nicht die Schweinegrippe, aber eine äußerst lästige Magendarm-Grippe hatte mich letzte Woche erwischt und mir so quasi den Start beim internationalen Radquer in Wetzikon vermasselt. So blieb ich lieber zu Hause und habe mich gut auskuriert.
06.12.2009
Lehrstunde in Sache Querfeldein am Nikolaustag in Frankfurt
Oder besser gesagt: Lehr-40-Minuten, denn so lange dauert ja ein Querfeldeinrennen in der Damenklasse. Beim größten deutschen Crossrennen am
Bornheimer Hang in Frankfurt durfte ich mich mit
der amtierenden Weltmeisterin Marianne Voss aus den Niederlanden und mit der
Deutschen Meisterin Hanka Kupfernagel in einem sehr stark international besetzten Rennen vergleichen.
Dabei belegte ich auf einem sehr anspruchsvollen
Kurs den 20. Platz und mussteam Ende zugeben, dass
Crossrennen anders zu fahren sind als MTB-Rennen ;-)
23.11.2009
Neues Team für die Querfeldein-Saison: GRISCHA NIERMANN - SAIKL'S - CROSSTEAM
Die Querfeldeinsaison werde ich ab sofort im Dress des GRISCHA NIERMANN - SAIKL'S - CROSSTEAM bestreiten. Höhepunkt wird die Teilnahme bei der Deutschen Querfeldein Meisterschaft in Magstadt am 10. Januar 2010.
22.11.2009
Ohne Power bei Radquer in Uster
Mit müden Beinen stand ich am Start beim gestrigen Radquer Rennen der Kategorie C2 im schweizerischen Uster. Die vorausgegangen Tage hatte ich recht viel trainiert und wollte das Rennen quasi zum Abschluss eines intensiven Trainingsblocks noch oben drauf setzen. Mit dementsrechend niedrigen Erwartungen war ich also auch gestartet. Und mein Gefühl trügte mich nicht - ich brachte einfach keinen Druck aufs Pedal. Aber als Training - was es ja auch sein sollte - war es ein gutes Rennen, da spielt dann auch die Platzierung mal keine Rolle ;-).
15.11.2009
Mein erster Start bei einem Querfeldeinrennen und gleich Rang 2
Gestern stand ich zum ersten Mal am Start eines Querfeldeinrennens. In Rosenheim fiel bei herbstlichem Wetter und Temperaturen so um die zehn Grad der Startschuss zum ersten Rosenheimer Cross GP. Bislang war ich mit meinem Crossrad nur im Training gefahren und wusste also gar nicht so recht, was in einem Querfeldeinrennen eigentlich auf mich zukommen würde. Jetzt weiß ich es - 40 Minuten Vollgas, vom Rad springen, über Hindernisse springen, Treppen rauf rennen und gleich wieder aufs Rad springen, und so weiter. Die Strecke war nicht so sehr technisch und ich kam gleich ganz gut mit all den Hindernissen und dem Treppenlaufen zu recht, Die größten Probleme hatte ich auf den langen Geraden. Hier einen dicken Gang voll durchzudrücken gehört wohl nicht so sehr zu meinen Stärken und so konnte ich leider auch das Hinterrad der späteren Siegerin Mailin Franke vom Fuji Team nicht halten. Die hinter mit liegenden Fahrerinnen konnte ich allerdings gut auf Distanz halten und durfte mich so im Ziel über Rang 2 freuen!
Ende dieser Woche bekomme ich dann noch ein richtiges Wettkampf-Crossrad von dem Crossteam, für das ich diesen Winter am Start sein werde - mehr dazu gibt's dann bald hier nachzulesen!
10.11.2009
Ein weiteres Jahr beim VAUDE Simplon Team!
Seit gestern ist's fix, ich bleibe ein weiteres Jahr im VAUDE Simplon Team und freue mich jetzt schon auf meine dann nun schon 7. Saison bei der Meckenbeurer Mountainbike Equipe!
09.10.2009
Räder zu verkaufen!
Die Rennsasion ist zu ende und so trenne ich mich auch heuer wieder - wenn auch schweren Herzens - von meinen beiden 2009er Rädern.
Mein Rennrad, das Pavo ist derzeit bei Ebay eingestellt und die Auktion läuft noch bis zum 19.Oktober.
Hier geht's zur Auktion!
Wer sich für mein Razorblade interessiert, schreibt mir am besten ne kurze Mail!
RH 44cm
Sram XO
Magurs Marta SL Magnesium
Magura MD100R mit Lockout am Lenker
XT Kurbel 170mm
DT Swiss Laufräder
Syntace parts
24.09.2009
Season-Summary
19 Rennnen
3 Siege
Weltrangliste XC von Platz 0 auf Platz 308
Weltcupgesamtwertung Platz 108 (2 von 8 Rennen)
Racer Bikes Cup Gesamtwertung Platz 27 (3 von 8 Rennen)
19.09.2009
Cross Country Weltcup Klappe die Zweite - Das Finale in Schladming
Nur sieben Tage nach meinem ersten Weltcup fiel für mich schon der Startschuss zum nächsten Weltcuprennen in Schladming. Der Wettergott meinte es gut mit uns Bikerin und so was das Wetter fiel besser als erwartet und bot uns zum großen Saisonfinale nochmal einen richtig schönen Spätsommertag. Die Strecke war von der Regenfällen der letzten Tage noch etwas rutschig aber alles war bestens fahrbar. Vier Runden bis zur Saisonpause ;-) standen uns also am Samstagmorgen bevor, jede davon gespickt mit 240 Höhenmeter. In der Startaufstellung stand ich ja, wie nicht anders zu erwarten, wieder ganz hinten. Nach einem kurzen Asphaltstück ging es gleich in den ersten steilen Anstieg. Ich konnte auch gleich ein paar Plätze gut machen und fand sofort fiel besser ins Rennen als noch vor einer Woche. Stück für Stück fuhr ich weiter nach vorne bis etwa auf die 46. Position. für mich lief's richitig gut und ich war happy im letzten Rennen noch mal gut zu fahren.
Doch dann passierte mir so ein dummer Sturz, der mich zunächst einmal bestimmt 10 Positionen kostete. Ich rutschte seitlich ab und bin so doof auf den hinteren Schnellspanner gefallen, dass dieser aufging und mein Hinterrad raussprang. Eine gefühlte Ewigkeit später hatte ich das Hinterrad dann wieder drin - zum Glück war wenigstens nicht mehr kaputt gegangen....Und so machte ich mich also auf die Aufholjagd. Ein Stück weit gelang dies noch ganz gut und so finishte ich als 54. Fazitf: Die Leistung war gut - das Endergebnis leider nicht so ganz dementsprechend. Aber dafür, dass das mein 2. WC Rennen war bin ich zufrieden und kann jetzt mit einem guten Gefühl in die Saisonpause gehn :-) !
Meine Weltcup-Premiere in Champéry / Schweiz
Das erste Mal Weltcup Luft schnuppern konnte ich am Wochende im schweizerischen Champéry. Zurück bin ich nun mit vielen Eindrücken und der Erkenntnis, dass der Weltcup definitiv in ner anderen Liga spielt. Die Strecke in Champéry war sehr technisc, aber ich kam beim Training am Freitag so weit eigentlich prima zu recht. Erst der am Abend einsetzende Regen machte sie so richtig schwierig...
Am Start waren rund 75 Damen aus 23 Nationen. In der Startaufstellung fand ich mich ganz weit hinten auf Platz 73 wieder. Das ganze Prozedere am Start fand ich schon ziemlich aufregend und als der Startschuss fiel, ging mächtig die Post ab. Ich startete aber gut in die Startloop und konnte am ersten Asphaltanstieg gleich mal ne ganze Menge Fahrerinnen überholen. Oben ging es dann direkt in die enge und schwierige Abfahrt - da gabs dann erstmal Stau und alle Mädels stürzten sich förmlich schiebend und tragend in die glitschige Abfahrt. Hier verlor ich wieder einige der mühsam erämpften Positionen - ich denke in puncto Durchsetzen hab ich noch a bissl was zu lernen. Im weiteren Rennverlauf, als sich alles etwas sortiert hatte, kam ich aber irgendwie gar nicht richtig in Tritt. In allen technischen Passagen fehlte mir der Flow und der richtige Rennrhythmus. Am Ende wurde ich wohl 55. - naja immerhin besser als mein Startplatz und schon dieses Wochenende am Samstag bekomme ich ja in Schladming beim Weltcupfinale die Chance es besser zu machen!
06.09.2009
Sieg beim EKZ Cup in Hinwil
In Hinwil (Schweiz) beim EKZ Cup konnnte ich am Wochenende meinen ersten Sieg in einem Cross-Country-Rennen einfahren. Drei Runden hatten die Damen im Cross Country Rennen im Zürcher Oberland zu bewältigen. Vom Start weg positionierte ich mich an der Spitze der Damenkonkurrenz und durfte mich trotz eines kleinen Sturzes im Ziel mit einer Minute Vorsprung über den Sieg freuen. Das Rennen war jetzt nochmal eine gute Vorbereitung für die beiden anstehenden Weltcup Rennen in Champéry und Schladming und außerdem freut mich der Sieg besonders, denn es war mein erster Sieg in einem Cross Country Rennen!
23.08.2009
Platz 35 bei der UCI Marathon Weltmeisterschaft in Graz
Am vergangenen Wochenende versammelten sich die besten Mountainbiker der Welt in Graz um dort ihre Weltmeister auf der Marathondistanz zu küren. Vom VAUDE Simplon Team war Alexa Hüni hier am Start – diesmal im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
Über 200 Sportler aus insgesamt 36 verschiedenen Nationen waren in die Steiermark gekommen, um dort bei der siebten Austragung der UCI Mountainbike Marathon Weltmeisterschaft ihre Meister zu finden. Für die Damen lag zwischen Start und Ziel eine Strecke von 84 Kilometern und 3.061 Höhenmetern, gespickt mit sämtlichen technischen und konditionellen Herausforderungen, die der Mountainbikesport zu bieten hat. Verschnaufpausen gab es auf der gesamten Distanz so gut wie keine und so war man sich einig: Dies war die schwierigste Marathon WM Strecke, die es bisher gegeben hat.
Für die Meckenbeurer Mountainbike Equipe war Alexa Hüni nach Graz gereist, um sich auf dieser extremen Strecke mit den Besten zu messen. Als Siebte der Deutschen Meisterschaft war sie vom BDR zur Teilnahme nominiert worden.
Bei besten Rennbedingungen fiel dann schließlich am Sonntagmorgen der Startschuss. Mit einem ordentlichen Start reihte Alexa Hüni sich zunächst um Position 30 ein und fand gut ins Rennen. Einen absoluten Tiefpunkt musste sie dann leider nach etwa der Hälfte des Rennens hinnehmen. „Die schweren Anstiege hatten mir ordentlich zugesetzt und ich fühlte mich mit meinen Kräften schon ziemlich am Ende“, berichtet die Häflerin. Dieser Einbruch kostete sie rund acht Plätze. „Aber ich habe weitergekämpft und am letzten Anstieg hinauf zum höchsten Punkt des Rennens, lief es dann auch wieder besser, so dass ich ein paar der verlorenen Positionen wieder gut machen konnte,“ so Hüni weiter. Besonders entgegen kamen ihr dann noch die letzten rund 20 Rennkilometer, welche bis auf zwei sehr steile Gegenanstiege nur noch bergab gingen. In der durchgängig fahrtechnisch schwierigen Abfahrt konnte sie dann nochmals Boden gut machen und belegte am Ende den 35. Rang.
09.08.2009
Falsche Reifen bei der Swiss Bike Trophy in Bern
Nach meinem krankheitsbedingten Ausfall am dritten Tag der Transalp Challenge Ende Juli, war die Swiss Bike Trophy in Bern Das Cross Country Rennen, welches den höchsten internationalen Status UCI Hors Categorie inne hatte, war bestens besetzt. Fahrerinnen aus nicht weniger als neun verschiedenen Nationen waren nach Bern auf den Gurten gekommen, um sich dort ein spannendes Rennen zu liefern.
Durch die ergiebigen Regenfälle des Vortages war die Strecke, die zum allergrößten Teil aus Wald- und Wiesentrails bestand, am Sonntagmorgen ziemlich rutschig und schlammig. Das machte die technischen Wurzelabfahrten zusätzlich spektakulär. Am Start kam ich gut weg und reihte mich nach den beiden Start-Loops im vorderen Viertel ein. Auch das Renngefühl stimmte und die Krankheit von vor zwei Wochen schien kompensiert. In den Abfahrten und auch in den schlammigen Bergaufpassagen machte sich jedoch ein anderes Problem bemerkbar. Ich hatte mich bei der Reifenwahl verschätzt und hatte einen leider völlig unbrauchbaren Reifen für diese Bedingungen. Schlussendlich platzierte ich mich gerade so noch unter den besten 20. Immerhin gibt es für den 19. Platz noch ein paar Weltranglistenpunkte. Aber mit dem richtigen Reifen wäre gestern sicher auch noch etwas mehr drin gewesen.
04.08.2009
Nominierung zur Marathon WM in Graz am 23.08.
Die Transalp Misere ist mittlerweile gut überstanden und ich fühle mich auch wieder weitestgehend fit. Letztes Wochenende habe ich vom BDR mitgeteilt bekommen, dass ich zur Marathon WM am 23.08. in Graz nominiert worden bin. Jetzt widme ich mivh voll und ganz der Vorbereitung auf dieses große Event. Mein nächstes Rennen ist am Sonntag in Bern. EIn Cross Country der höchsten Kategorie UCI HC - da wird sich zeigen wie fit ich nach meinen Knock-Out auf der Transalp schon wieder bin!
24.07.2009
Transalp Challenge - meine ganz persönliche Odyssee
Bereits der Start in die diesjährige Transalp Challenge war vermutlich höchst außergewöhnlich. Am eigentlichen Starttag in Mittenwald letzten Samstag war derart schlechtes Wetter, dass die erste Etappe abgesagt werden musste. Im Tal regnete es in Strömen bei rund 6 Grad, am Berg oben lagen derweil schon 40cm Neuschnee. An Bike Rennen war da nicht zu denken und so war - wie wohl alle anderen auch - heil froh, dass die Organisatoren die erste Etappe abgesagt haben. So fuhren wir also mit dem Auto nach Reith im Alpbachtal. ganz normal ging es hier am Sonntag dann auch noch nicht weiter. Der Start wurde um 2 Stunden vershcoben und die Strecke musste, ebenfalls wegen Neuschnee, verkürzt werden. Eigentlich hätten wir an diesem Tag über das Geiseljoch fahren sollen, doch ohne Wintersportausrüstung war hier kein Durckommen. So standen uns also 55km und 2000hm bevor - eine gute Etappe zum Einrollen ;-) Wir kamen ganz gut zu recht und finishten den ersten Renntag auf Platz fünf in der Damen Gesamtwertung.
Das Wetter wurde immer besser und auch die Transalp schien dann am dritten Tag endlich so richtig in die Gänge zu kommen. Der zweite Renntag forderte 95km und 2100hm, wobei die meisten Höhenmeter gleich zu Beginn mit der Fahrt übers Pfitscherjoch zu bewältigen waren. Erneut lief es für uns prima und an der ersten Verpflegungsstation lagen wir an Position vier mit Kontakt zum dritten Platz. Durch das Auffüllen unserer Bidons mussten wir dann leider ein bisschen was auf die Dritten einbüßen. Der richtige Rückschlag kam aber erst durch einen Platten am Hinterrad meiner Partnerin ziemlich zu Beginn auf der Abfahrt vom Pfitscherjoch. Dummerweise wollte dann auch noch ihr Ersatzschlauch nicht so richtig funktionieren und wir mussten einen zweiten einbauen, dann hatte auch nur ich CO2 dabei, was das ganze nochmals in die Länge zog. Mir kam es vor als wären wir ewig gestanden, doch glücklicherweise büßten wir nur einen Platz ein und konnten als fünfte das Rennen wieder aufnehmen und so auch die Etappe beenden.
Der dritte Renntag war dann für mich der Anfang vom Ende. Eigentlich war es ja die Königsetappe mit fast 3700hm und 84km, doch für mich wurde es einfach nur der absolute Horrortag. Am ersten Berg fühlte ich mich schon nicht mehr so frisch, aber in der Abfahrt konnten wir wieder zielich gut zu den vor uns liegenden Teams aufschließen. Am zweiten, langen Anstieg hinauf auf die 2337m hoch gelegene Shclüterhütte ging es dann rapide bergab mit mir. ich fühlte mich schlecht, kraftlos und es ging einfach gar nichts mehr. Irgendwie hab ich mich dann da hoch geplagt, doch auch die folgende Abfahrt brachte keine Besserung mehr. Mit jedem Kilometer wurde alles zäher und schwerer und ich immer langsamer. So wurden wir peu à peu von hinten aufgerollt. Eigentlich war mein Ziel ja dann nur noch in der zweiten und letzten Verpflegungsstelle in Corvara anzukommen. Dort angekommen musste ich erst mal eine richtige Pause einlegen. Ich aß und trank etwas und machte mich dann schließich doch noch auf über das Grödner Joch - irgendwie muss man ja ins Ziel kommen. Mit Hängen und Würgen kam ich also dann nach fast sieben Stunden Fahrzeit im Ziel in St. Christina an. Dort klappte ich erst mal richtig zusammen und musste ins Rotkreuzzelt. Die haben sich echt prima um mich gekümmert und nach zwei Beuteln Infusion konnte ich auch schon wieder langsam aufstehen. Im Hotel bekam ich dann auch noch Fieber, Schüttelfrost, Kopfweh, Übelkeit,....das komplette Programm eben und so war klar: Die Transalp Challenge 09 ist für mich passée! Die Gesundheit geht vor und an ein Weiterfahren war absolut nicht zu denken!
12.07.2009
Sieg auf der 75 km Strecke beim Swiss Bike Masters in Küblis
75 Kilometer und 3.300 Höhenmeter standen den Mountainbike Athleten am Sonntag in Küblis bevor, als um halb acht Uhr morgens der Startschuss fiel.
Der erste lange Anstieg mit rund 1.400 Höhenmetern führte von Küblis über St. Antönien hinauf bis zur Carschina Hütte auf 2.236 Metern. Alexa Hüni startete gut und kam als Zweite, hinter der bis dahin führenden Sarah Koba, am ersten Gipfel des Tages an. Die Führende stets in Sichtweite ging es dann auf die erste lange Abfahrt wieder hinunter nach Saas. Eine Minute betrug hier der Rückstand und so ging es dann in den zweiten langen Anstieg des Tages. Dieser führte hinauf bis zur Madrisa - ein langer, schwerer Anstieg! Die anschließende Abfahrt führte nach Klosters und auch hier betrug der Abstand zu Position eins konstant eine Minute. Doch auch von hinten her wurde es spannend, denn die später Zweitplatzierte Corina Gantenbein war Hüni bereits dicht auf den Fersen. Von Klosters ab ging der letzte Anstieg über Schifer. Hier hieß es dann Endspurt für Alexa Hüni, um die von hinten nahende Gantenbein noch auf Distanz zu halten. „Die vielen Höhenmeter, die ich bis dahin schon in den Beinen hatte machten sich mehr als deutlich bemerkbar – ich war völlig am Limit, konnte aber dennoch am letzten Anstieg zulegen,“ so Alexa Hüni. Dies führte auch dazu, dass der Abstand zur bis dahin immer noch an eins liegenden Sarah Koba immer geringer wurde, bis Alexa Hüni die sichtlich entkräftete Sarah Koba schließlich noch überholen konnte. Dies gab ihr noch einen letzten Motivationsschub und so ließ sie sich ihren Erfolg auf der 75 Kilometer Strecke nicht mehr streitig machen und kam als schnellste Frau auf der 75 Kilometer Strecke beim Swiss Bike Masters in Küblis auf Rang eins ins Ziel.
Als nächstes steht für Alexa Hüni nun die längste Herausforderung der diesjährigen Saison an. Ab Samstag, den 18. Juli startet sie bei der 8-tägigen Bike Transalp Challenge.
Hier geht es in acht Etappen über insgesamt 634 Kilometer und 22.077 Höhenmeter von Mittenwald einmal über die Alpen bis nach Riva am Gardasee.
08.07.2009
Erstes Rennen mit SKINS powersox
Beim internationalen Cross Country Rennen in Winterthur (UCI C2) habe ich die powersox zum ersten Mal im Renneinsatz getestet und war auf Anhieb überzeugt.
Vor allem in ruppigen Abfahrten, die im Stehen gefahren werden spürt man den positiven Effekt der powersox besonders. Dadurch, dass man diese schnellen, harten Downhills im Stehen fährt, wird die Wadenmuskulatur ja besonders beansprucht. Oft kommt es dann zur Verhärtung des Muskels oder sogar zum Krampf. Dies ist vor allem dann besonders unangenehm und hinderlich, wenn man am Ende der Abfahrt gleich wieder maximal beschleunigen muss.
Durch das Tragen der powersox wird die Wadenmuskulatur hier spürbar unterstützt und entlastet. Man hat immer ein angenehmes, leicht kribbelndes Gefühl und keinerlei Probleme mit hart werdenden Muskeln oder Krämpfen.
03. - 05.07.2009
Unglück beim GIGATHLON
Drei Tage Gigathlon Action hätten es werden sollen - ein entäuschendes Ausscheiden wurde es. Am Cool Down Friday noch hatte alles prima begonnen.Das ganze Team war prima drauf und jeder absolvierte seine Einzeldisziplin mit viel Spaß und einem guten Gefühl für die kommenden zweit Giga-Tage. Auch der Start am Samstag verlief voll nach Plan. Leider stürzte unser Rennvelofahrer auf seiner Abfahrt vom Furkajochsehr schwer und brach sich das Schlüsselbein. An ein Weiterfahren war nicht mehr zu denken und so war der Gigathlon für uns alle vorzeitig beendet. Schade....aber das ist Rennsport, das kann immer passieren. Auf diesem Wege also nochmal: Gute Besserung, Domi!
21.06.2009
Erneut Top 20 Platzierung beim Racer Bikes Cup
Racer Bikes Cup in Winterthur, UCI C2 Cross Country
42 Starterinnen am Start, aus 10 verschiedenen Nationen
Alexa Platz 18 mit 9 min Rückstand auf Siegerin Petra Henzi, Team Fischer-BMC
Ich bin das Rennen heute voll aus dem Training heraus gefahren und bin dafür mit der Platzierung sehr zufrieden!
Das rennen war wiedermal top besetzt. Es galt 5 große runden plus eine Startloop zu fahren. in der Startaufstellung war ich leider im hinteren Viertel aufgestellt, konnte mich aber kontinuierlich zusammen mit Nadine Rieder vom Fumic FBI Team nach vorne kämpfen. in der vorletzten Runde lag ich schon etwa auf Platz 18. ich hab mich gut gefühlt und konnte noch etwas zulegen und die 2 Fahrerinnen vor mir einholen. in der Abfahrt war ich aber zu übermütig, machte einen Fahrfehler und überschlug mich. nach dieser schmerzhaften Bruchlandung hab ich erst mal 3 Plätze eingebüßt. eine konnte ich in der letzten Runde wieder einholen und kam auf Platz 18 ins Ziel!
15.06.2009
Bundesligarennen in Albstadt – Top 20 Resultat und Weltcup-Norm erfüllt!
High Noon in Albstadt. Kurz nach Mittag fiel am gestrigen Sonntag in Albstadt der Startschuss zum 4. Lauf der deutschen MTB Bundesliga. Das Rennen hatte den internationalen Ehren-Status UCI HC und war in Folge dessen international und sehr stark besetzt. Fahrerinnen aus 12 verschiedenen Nationen waren am Start. Darunter auch die amtierende Olympiasiegerin Sabine Spitz.
Da ich bis dato noch kein Bundesligarennen bestritten hatte, stand ich in der Startaufstellung in der letzten Reihe. Mein Ziel war klar: Ich wollte unbedingt in die Punkte fahren. Dazu musste ich mindestens 25. werden, um die Weltcup-Norm zu schaffen, war mindestens Platz 24 nötig. Also startete ich mit dem ambitionierten Ziel in die Top 20 zu fahren. Das Rennen ging über 6 Runden. Auf der konditionell und kräftemäßig sehr fordernden Strecke gelang es mir Runde für Runde ein paar Plätze gut zu machen. Auch die technischen Passagen lagen mir gut und so waren die top 20 zum Greifen nah! Im Ziel stand dann nach gut zwei Rennstunden Platz 19 für mich zu Buche. Ein prima Resultat, welches zudem noch mit 7 UCI Weltranglistenpunkten belohnt wird. Somit habe ich jetzt insgesamt 25 UCI Punkte und damit die Weltcup-Norm von mindestens 20 Punkten bereits erfüllt!
09.06.2009
Neuer Sponsor: SKINS
Seit Anfang Juni darf ich mich über eine neue Sponsorpartnerschaft freuen! Ab sofort werde ich von SKINS mit
Recovery und Kompressionsbekleidung ausgerüstet. Über meine Erfahrungen mit SKINS werde ich dann hier berichten.
Die Skins™ BioAcceleration Technology™ wurde auf der Basis von
jahrelangen wissenschaftlichen Forschungen entwickelt.
Fortwährende Tests bei Eliteathleten haben bewiesen, dass Skins™
BioAcceleration Technology™ in den Phasen unmittelbar nach
Ausdauerübungen eine wesentliche Reduzierung von Milchsäurebildung
(2 Std. 15 Min. bis zu 37%) erreicht und die Werte schneller
wieder auf Normalwert absinken (bis zu 38% in 10 Minuten).
Das Skins™-Programm für körpergerechte Kompression wird aus
feinsten Lycra- und Meryl-Mikrofasern hergestellt und wurde
wissenschaftlich entwickelt, um die mit Smart Fabric bedeckten
Teile Ihres Körpers zu unterstützen und die Muskeln im
Gleichgewicht zu halten. Skins™ hat mit Sicherheit positiven
Einfluss auf Ihre Trainier- und Spielweise und beschleunigt Ihre
Regenerierung. Sie werden sich nach hartem Training frischer
fühlen und auch die verzögert auftretenden Muskelschmerzen (DOMS)
werden minimiert.
06.06.2009
Platz 7 bei der Marathon DM - einfach genial!
m Samstag wurden auf einer Distanz von 99 Kilometern
und 2.900 Höhenmetern in Garmisch-Partenkirchen
die Titelkämpfe um die Deutsche MTB Marathon Meisterschaft
ausgetragen. Für mich war die Deutsche Meisterschaft
mein erster Höhepunkt der Rennsaison 2009 und dementsprechend
motiviert war ich auch an den Start gegangen.
Bei idealen Rennbedingungen fiel für mich am Samstagmorgen zusammen
mit 25 weiteren Elitefahrerinnen der Startschuss.
Von Beginn an konnte ich mich in einer Gruppe im Mittelfeld
halten und kam mit der Strecke auch super zu recht und machte
fortwährend ein paar Plätze gut. Am dritten Berg – beim Aufstieg zum
Eckbauer – konnte ich sogar zu der später Drittplatzierten
Yvonne Kraft aufschließen. Immer mit Sichtkontakt zu den
Positionen drei bis fünf ging es nach etwas mehr als drei
Rennstunden schließlich in den letzten –
schier endlosen – Anstieg über den Rindberg hinauf zur Esterberg
Alm. Das Wetter war zwischenzeitlich leider
umgeschlagen und es schüttete in Strömen. Auch die Temperaturen
waren gefallen und nahe dem einstelligen Bereich. Das
machte die letzten 30 Kilometer zu einer ziemlichen Tortur.
Im letzten Anstieg war ich dann schon ziemlich angeschlagen und ich
sah keine Chance mehr weiter nach vorne aufzuschließen, zumal meine
Konkurrentinnen hier auch nochmal einen guten
Zahn zulegen konnten. So lautete für mich die Devise meinen
hervorragenden Platz zu halten und ins Ziel zu bringen.
Mit dem 7. Platz kann ich nun mehr als zufrieden sein, zumal
das meine erste Teilnahme bei einer Deutschen Marathon Meisterschaft
war! Der erste Meilenstein der Saison 2009 ist also
erfolgreich gemeistert.
01.06.2009
Der Countdown läuft: Noch fünf Tage bis zur DM
Am kommenden Samstag, 6. Juni, findet im
bayrischen Garmisch-Partenkirchen die Deutsche Meisterschaft im
Mountainbike Marathon statt. 99 Kilometer und
2.900 Höhenmeter werden sich dann zwischen die Teilnehmer und den zu
vergebenden Meistertitel stellen. In den vergangenen zwei Wochen habe ich mich
gewissenhaft auf diesen ersten Saisonhöhepunkt vorbereitet. Mit
Bergtraining am Splügen-, Albula- und Julierpass habe ich die
nötigen Höhenmeter „eingefahren“ und blicke nun optimistisch in Richtung DM!
21.05.2009
1-Tages Alpencross
Von Domaso am Lago di Como nach Balzers im Fürstentum Liechtenstein
150 Kilometer und 2200 Höhenmeter - so schnell kann's gehn ;-)
17.05.2009
Erste Weltranglsitenpunkte!!!!
Am heutigen Sonntag startete ich beim UCI C1 Cross Country Rennen im Ötztal. Der Startschuss fiel bei sehr sommerlichen Temperaturen und tollem Wetter nachmittags um 14 Uhr. 6 Runden auf dem technisch sehr anspruchsvollen Kurs galt es im Ötztal zu bestreiten. Nach der Startloop konnte ich mich gleich im ersten Drittel einreihen und hatte eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Gleich in der ersten Runde jedoch rutschte ich mit meinem Vorderrad auf einer Wurzel aus, stürzte und verlor etwas den Anschluss. Ein paar Plätzte musste ich also einbüßen, konnte diese im Rennverlauf jedoch wieder aufholen. Ich lag bis 1,5 Runden vor Schluss sogar auf Platz 5, wurde dann aber noch von der amtierenden italienischen Meisterin Judith Pollinger eingeholt und finishte also als 6.
Das ist mein bestes Cross Country Resultat überhaupt und da das Rennen den internationalen Status C1 inne hatte, darf ich mich jetzt auch über meine ersten Weltranglistenpunkte freuen!
Gewonnen hat das Rennen die US Amerikanerin Mary McConneloug vor Maria Osl (AUT) und Evelyn Staffler (ITA).
Die kommenden beiden Wochenenden sind nun rennfrei. Ich werde sie nutzen, um mich auf die Deutsche Meisterschaft im MTB Marathon vorzubereiten, welche am 6. Juni in Garmisch-Partenkirchen stattfinden.
09.05.2009
Ein Wochenende zwei Rennen - ein Sieg
Rennen Nummer 1 an diesem Wochenende war der Racer Bikes Cup in Solothurn. Wie gewohnt war das Starterfeld wieder top besetzt - 37 Mädels aus 8 Nationen (sogar Australien!) Der Startschuss zu den sieben Rennrunden fiel mitten in der Solothurner Altstadt, wo auch gleichzeitig die Bike Days stattfanden. Dementsprechend toll war auch die Stimmung. Wegen meines Rennausfalls beim letzten Cup Rennen, stand ich in der Startaufstellung auf Position 32, also recht weit hinten. So lief es vom Start weg erst mal leider nicht so gut - ich musste mich erst mühsam vorkämpfen, fand aber einen guten Rhythmus und konnte mich bald ind en top 20 festsetzen. Am Ende reichte es sogar noch für Platz 17.
Am Sonntag dann ging es noch nach Singen zum Bike Marathon. Wegen dem schweren Cross Country Rennen tags zuvor, entschied ich mich für die Mitteldistanz mit 47km und 1100hm. Auf dem welligen Kurs mit seinen vielen teils recht steilen und giftigen Anstiegen kam ich gut zu recht und so durfte nach 2:05 Stunden über meinen ersten Saisonsieg jubeln.
21.04.2009
Sturzpech im Tesssin
Beim 2. Lauf zum Racer Bikes Cup in Tesserete (Tessin) habe ich leider nicht so ein tolles Rennen hinlegen können wie zwei Wochen zuvor in Schaan. Die Strecke war äußerst anspruchsvoll, sowohl technisch wie auch konditionell. Man könnte sagen sie war ein 7,2 km langer Singletrail. Vor dem Rennen hatte ich die Strecke extra noch besichtigt und hatte eigentlich auch ein gutes Gefühl. Nach einem leider nur mäßig guten Start konnte ich gleich an der ersten steilen Rampe wieder ein paar Plätze gut machen, so dass ich mich im Mittelfeld einreihte. Die erste Rennrunde verlief noch sehr hektisch, da alle Fahrerinnnen recht dicht aufeinander waren und es in den vielen technischen Passagen immer wieder zu Drängeleien kam. In Runde zwei war alles schon etwas entzerrter und ich fand einen guten Rhythmus, bis es eben leider zu bereits erwähntem Sturz kam. Die gesamte Strecke war sehr eng und überholen war immer sehr schwierig. Ich hatte im Downhill gerade eine Fahrerin überholt und war dann wohl irgendwie mit zu viel Geschwindigkeit in eine recht knifflige Passage gerast. Wie es dann genau passiert ist weiß ich gar nicht mehr, jedenfalls knallte es ordentlich und ich fand mich leicht benommen am Boden wieder. Bis ich mich dann wieder so einigermaßen gesammelt hatte vergingen einige Minuten und beim Weiterfahren spürte ich sofort, dass das wohl nix mehr werden würde: Kopfschmerzen, ein Bluterguss in der Schulter und viele weitere Hämtome sind eben keine guten Rennbegleiter und so musste ich dass Rennen leider in Runde 2 von 4 beenden.
16.04.2009
Teampräsentation 2009 im VAUDE Store in Ravensburg
Gestern Abend wurde unser Team 2009 im neuen VAUDE Store in Ravensburg offiziell vorgestellt. Neben dem bekannten VAUDE Simplon Bikern, kommen heuer drei neuue Gesichter dazu, die sicherlich auch mächtig für Furore sorgen werden: Hannes Metzler, Ruppert Palmberger udn der Ex-Straßenprofi Christoph Meschenmoser. Einen genauen Bericht über den gestrigen Abend könnt Ihr auf unserer Team Homepage nachlesen!
Außerdem haben wir gestern Nachmittag auch gleich noch ein fesches Fotoshooting in unserer neuen Temawear mit den Jungs von Sportograf abgehalten. Die überaus sehenswerten Ergebnisse könnt Ihr hier bestaunen.
Für mich geht es jetzt morgen renntechnisch weiter mit dem 2. Rennen zum Racer Bikes Cup. Im schönen Tessin wird es morgen sicher wieder nen heißes Rennen geben - bis jetzt sind in dem Rennen der UCI Kategorie C2 schon über 30 Frauen aus 7 verschiedenen Nationen gemeldet.
05.04.2009
Super Rennen in Schan (FL)
Die Startliste zum Auftaktrennen des Racer Bikes Cup in Schaan las sich schon ein bisschen wie das "who is who" der Mountainbikerinnen. Top Fahrerinnen aus Österreich, der Schweiz, Deutschland....und allen voran Olympiasiegerin Sabine Spitz. Nachdem Schaan im Fürstentum Liechtenstein sozusagen mein Heimrennen war, war ich natürlich bis in die Haarspitzen motiviert hier eine gute Leistung zu zeigen. Das Damenrennen war für 7 Runden à 3,9km und143hm angesetzt. Fast 40 Damen standen am Start. Ich musste relativ weit hinten starten und konnte mich innerhalb der ersten Runde auf etwa Platz 20 fest setzen. Obwohl die Rennstrecke durch Regenfälle in der vorangegangenen Nacht technisch noch anspruchsvoller geworden war, fand ich mich gut zu recht und konnte im weiteren Rennverlauf sogar noch ein paar Plätze gut machen. Schlussendlich finishte ich noch in der selben Rennrunde wie die Spitzenfahrerinnen auf Rang 18. Für mich ist diese top 20 Resultat absolut spitze! Als nächstes steht für mich nun über Ostern ein Trainingswochenende in Italien und dann das 2. Rennen zum Racer Bikes Cup in der Nähe von Lugano auf dem Programm.
22.03.2009
Platz 4 zum Saisonauftakt
Obwohl meine Sehnenscheidenentzündung noch nicht ganz ausgeheilt ist, gab es kein Halten mehr. Unbedingt wollte ich die Bike Saison 2009 an diesem Wochenende eröffnen und startete deshalb beim Cross Country Rennen in Niederhelfentschwil (Schweiz). Einem eigentlich eher kleinen Rennen, doch mit beachtlichem Starterfeld -sowohl im Herren- wie auch im Damenrennen. Hier waren 16 Mädels am Start. Den Start war recht turbulent, da alle Hauptkategorien - also gut 90 Biker - auf einmal ins Rennen geschickt wurden. Hier wollte ich zunächst nichts riskieren und startete also eher "verhalten", um das Feld anschließend von hinten aufzurollen. Ich fand gleich einen guten Rhythmus und konnte fortan Postion um Position gut machen. Bis etwa zur Hälfte des Rennens konnte ich mit der späteren Drittplatzierten Anita Steiner mithalten, musste sie dann aber doch ziehen lassen und finishte schließlich als Vierte. Gewonnen hat das Rennen Lilian Huwyler vor Kathrin Stirnemann und Anita Steiner.
Fazit: Auch wenn es heute jetzt nur die Holzmedaille wurde, hab ich mich sehr gut gefühlt und freue mich mega auf eine spannende Saison 09!
20.03.2009
Sehnenscheidenentzündung und Saisonstart
Oh no....ausgerechnet letztes Wochenende - nur eine Woche vor meinem ersten Rennen 09 - hab ich mir eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Fuß zugezogen. Tendovaginitis nennt der Facharzt das und verbannt einen gleich mal für rund fünf Tage vom Rad. Nun ja, seither salbe und creme ich eifrig und halte den Fuß still so gut es geht, damit ich meinen geplanten Saisonstart beim dem kleinen Cross Country Rennen in der Schweiz am Sonntag auch wie geplant durchziehen kann. Momentan sieht es ganz gut aus und ich bin guter Dinge, dass ich schon bald wieder fit bin!
11.10.2008
Saisonende...das war's für 2008!
Nach einem leider eher weniger glanzvollen Saisonende bei der Marathon DM in Singen, freue ich mich nun über den goldenen Herbst und ein paar ruhige Wochen, in denen ich das Bike gerne mal in der Ecke stehen lasse. Im DM Rennen musste ich leider erfahren, dass ein Umzug in der Woche vor einem Rennen der sportlichen Leistungsfähigkeit eher weniger zuträglich ist und habe dshalb mit bleischweren Beinen das Rennen in der Hälfte beendet :( Ein allerletztes Bike Rennen fuhr ich dann noch am 11.10. in Tirol. Bei der Pfeistrophy ging es auf 20 Kilometern von Scharnitz aus auf die auf 1950 Metern gelegene Pfeishütte. Ich durfte mich nach der 1000 Höhenmeter-Hatz über Platz 2 freuen.
Im Großen und Ganzen bin ich mit der Saison aber echt zufrieden. Gerade nach dem schwachen Jahr 2007 hatte ich wieder viel Spaß am Rennen fahren und konnte einige gute Platzierungen einfahren: 17 Bike Rennen - einmal 1. - zweimal 2. - zweimal 3. und 3 Holzmedaillen. Insgesamt war ich bei den 16 Rennen 13mal unter den besten 10.
16.08.2008
3. Platz bei der Outdoortrophy zusammen mit Patrizia, Aurelia und Bettina
Die Outdoortrophy ist ein Teamwettkampf der Superlative in
den Sportarten Berglauf, Paragleiten, Wildwasserkajak und Mountainbike. Alexa
Hüni hat sich am vergangenen Wochenende zusammen mit ihren drei Teamkolleginnen
Aurelia Ullrich (Berglauf), Patrizia Rupprechter (Paragleiten) und Bettina
Holler (Kajak) bereits zum fünften Mal dieser Herausforderung gestellt. Die
4-er Staffel startete mit den Bergläufern Für sie ging es über 15 Kilometer
und 1.400 Höhenmeter vom Start in Lingenau über den Tristenkopf bis hinauf
auf die Niedere. Dort übernahmen die Paragleiter. Diese mussten nach dem
Start im Speedflug eine Boje zu umfliegen und übergaben das Staffelholz schließlich
beim Kraftwerk in Andelsbuch mit einer Zielpunktlandung an den Kajakfahrer.
Nach einem 4 m Klippenstart und einem 2 m Wasserfall mussten die Kajaker
einige Stromschnellen einen anspruchsvollen Slalom überwinden und schließlich
per Eskimorolle unter einem Hindernis hindurch bevor sie an die letzte Disziplin
übergeben konnten. Vor den Mountainbikern lag dann zum Abschluss eine extreme
Strecke mit 36 Kilometern und 1600 Höhenmetern, von denen das Bike fast 400
Höhenmeter hinauf auf den Hochhäderich getragen werden musste. Bergläuferin
Aurelia Ullrich reihte sich vom Start weg an Position 3 hinter Barbara Gruber
und Petra Summer ein. Eine wahre Schrecksekunde bescherte dem Team dann Pargleiterin
Patrizia Rupprechter, bei der sich auf Grund einer unerwarteten Windsituation
der Schirm zu 70% zusammenklappte und sie mit dem Rettungsschirm zur Notlandung
ansetzen musste. Glücklicherweise war weiter nichts passiert und so konnte
sie, wenn auch mit reichlich Zeitverlust, an Kajakfahrerin Bettina Holler
übergeben. Nach souveräner Fahrt durch die wilde Bregenzerach übergab sie
zum Finale an die VAUDE Simplon Bikerin Alexa Hüni. Auch sie ließ auf der
extremen Strecke nichts mehr anbrennen und sicherte den 3. Rang für das Team.
02.08.2008
Ischgl Ironbike - mit super Beinen auf Platz 6
Zum ersten Mal bin ich heuer beim Ironbike in Ischgl die mittlere
Runde gefahren und es hat auf Anhieb gut funktioniert :o) Mitteldistanz,
das bedeutet in Ischgl rund 50km und 2200hm, von denen es 1500hm in der 2.
Rennhälfte ab Ischgl bis hinauf Richtung Idjoch am Stück zu bewältigen gilt.
Vom Start weg hatte ich super Beine und konnte richtig Gas geben. Als es
dann in den langen Anstieg hinauf Richtung Idjoch ging, musste ich 2 Konkurrentinnen
ziehen lassen, um meinen eigenen Rhythmus zu finden. Dass dieser nicht der
schlechteste war, dokumentiert der sechste Platz auf der bei den Damen mit
Abstand am besten und stärksten besetzten Renndistanz.
26.07.2008
Mit persönlicher Bestzeit auf den Höchsten
21:23,3 - meine neue persönliche Bestzeit beim Bergzeitfahren auf
den Höchsten!
21.06.2008
Schon wieder besser unterwegs - Platz 4 beim Marathon in Pfronten
High Noon in Pfonten, es ist heiß, die Sonne scheint und den
Startern beim Bike Marathon Pfronten stehen 53 ganz schön steile Kilometer
bevor: 2300 hm galt es zu bewältigen. Da die ersten Kilometer noch recht
flach verliefen, wurde gleich dementsprechend schnell ins Rennen gestartet.
Nach dem schlechten Tag nur eine Woche zuvor, war ich noch etwas skeptisch,
wie meine Beine denn nun bei diesem Rennen mitmachen würden. Anfangs noch
etwas zäh, fand ich immer besser ins Rennen und finishte schließlich auf
Platz 4.
15.06.2008
Kein guter Tag...
...war der EM Rennsonntag in Albstadt für mich. Meine Beine
waren schwer wie Blei und haben nur weh getan aber dafür keine Power gebracht.
Naja, abhaken, das gibts halt auch mal - schade nur dass es bei so einem
großen Rennen war.
08.06.2008
Mehr Duathlon als MTB Cross Country beim ZO Bike Cup in Hittnau
Beim
ZO Bike Cup nahe des Zürichsees hatten die Fahrerinnen mit einer von den
starken Regenfällen schwer in Mitleidenschaft gezogenen Strecke zu kämpfen,
bei der über die Hälfte aller Anstiege nur schiebender Weise bewältigt werden
konnte. Nach 4 Rennrunden klassierte ich mich auf einem zufiredenstellenden
7. Rang. Vom Start weg hatte ich mich nicht besonders gut gefühlt und hatte
mit schweren Beinen zu kämpfen. Aber ichdenke seinen Zweck hat das Rennen
ganz gut erfüllt, jetzt freue ich mich aufs kommende Wochenende mit meiner
ersten Marathon EM, die in Albstadt stattfindet.
22.- 25.05.2008
Rennwochenende Radsportfestival Garmisch - Hillclimb - City XC - Marathon
Radsportfestival in Garmisch - das heisst wieder ein langes
Wochenende mit viel Rennaction. Zum Auftakt gab's wie immer den Esterberg
Hillclimb. Und der hat's in sich: 6,5 Kilometer, 700 Höhenmeter und Steigungen
bis an die 30 Prozent Schmerzgrenze. Ich war leider nur mit sub-optimalen
Beinen unterwegs und hatte in der ersten Rennhälfte auch noch mit Bauchschmerzen
zu kämpfen - so kam ich als 5. Dame auf der schönen Esterberg Alm an.
Nach einem Tag Pause ging es am Samstag Abend mit den City Cross Country
weiter. Da hier nur zwei Damen am Start waren, starteten wir mit den Herren
zusammen. Nach wenigen Runden schon konnte ich mich mit einer Attacke von
meiner Mitstreiterin absetzen und heftete mich an eine Männergruppe an. Von
denen ließ ich mich dann auch bis ins Ziel nicht mehr abschütteln und durfte
mich so über den Sieg freuen!
Am Sonntag Morgen dann um kurz nach halb Zehn fiel der Startschuss zum eigentlichen
Hauptrennen des Wochenendes. Ich startete beim Marathon über die Mitteldistanz,
bei der es 68 km und 2200 ziemlich steile Höhenmeter zu bewältigen galt.
Zunächst mussten wir erneut, den schon vom Samstag bekannten Esterberg hinauf.
Ich fand gleich gut in meinen Rennrhythmus und setzte mich nach der ersten
Abfahrt in einer 4-köpfigen Mädelsgruppe fest. Am letzten Anstieg dann musste
ich allerdings zwei ziehen lassen. Im Hinterkopf hatte ich aber die ganze
Zeit, dass die letzte Abfahrt mit 10km Länge ja noch einiges an Aufholpotential
bot. Und so setzte ich in dieser letzten Abfahrt alles auf eine Karte und
liess es recht ordentlich krachen. Die letzten Kilometer bis ins Ziel waren
flach und dort sah ich dnn auch endlich eine der Konkurrentinnen wieder.
Bis ins Ziel lieferten wir uns noch einen verbissen Zweikampf dessen abschließenden
Sprint ich dann glücklicherweise für mich entscheiden konnte!
18.05.2008
Zweiter Teil vom Renn-Wochende: Platz 4 beim Bike Cup Ostschweiz
Heute bin ich noch beim Bike Cup Ostschweiz in Walenstadt gestartet. Leider
hat es pünktlich zu unserem Start zu regnen begonnen, so dass es mal wieder ne
nette Schlammschlacht gab. Zu Beginn des Rennens konnte ich mich in der Spitzengruppe
zwischen Platz 2 bis 4 behaupten. Die Führung hatte gleich nach dem Start souverän
Susanne Litscher vom Swiss Wheeler Team übernommen. Im folgenden Rennverlauf
musste ich meine beiden Kontrahentinnen jedoch etwas ziehen lassen und landete
so am Schluss auf dem 4. Rang. Auch wenn es diesmal knapp am Stockerl vorbei
ging, bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis!
17.05.2008
Erster Stockerl Platz 2008 - 2. Platz bei der Kreuzegg Classic
Hillclimb ist ja eigentlich - mangels Downhills - nicht
meine Lieblingsdisziplin, aber trotzdem entschied ich mich bei der Kreuzegg
Classic in der Schweiz zu starten. 15km und 850hm galt es zu bewältigen.
Doch schon 300m nach dem Start wurde ich jäh ausgebremst. Ich wurde in einen
Sturz verwickelt und zu allem Übel hatte sich auch noch mein Lenkerhrnchen
im Hinterrad des anderen verfangen. Bis alles wieder fahrbereit war, war
das Feld schon auf und davon und ich startete als Allerletzte meine Aufholjagd.
Mit Wut über den Sturz im Buch geht so was ja meist recht gut und so machte
ich schon nach kurzer Zeit die ersten Plätze wieder gut. Die Strecke, die
es ganz schön in sich hatte, weil sie hinten raus immer steile und anspruchsvoller
wurde, ließ wirklich keine Zeit zum Verschnaufen und umso glücklicher war
ich dann, als ich nach rund 1 Stunde Renndauer oben am Chrüzegg als Zweite
hinter der Siegerin Anita Steiner im Ziel ankam.
05.05.2008
Tolles Rennen beim BIKE Festival am Gardasee
Der Gardasee rief und alle kamen!
Wie in alten Zeiten boomte das BIKE Festival in Riva und überzeugte durch
eine tolle Expo, super Wetter und tollen Sport. Auch für mich gab es allen
Grund zum Strahlen!
Ich startete auf der Ronda Piccola mit 53km und 1700hm und platzierte mich
in einem sehr guten Starterfeld super auf dem 7. Rang! Es gewann nämlich
mit der Schweizerin Renata Bucher keine Unbekannte in der Bike Szene –
die Stöckli-Fahrerin konnte bei Europa- und Weltmeisterschaften im Marathon
schon einige Top-Platzierungen einfahren. „Das Rennen mit 1200 Höhenmetern
zu Anfang am Stück war echt anspruchsvoll und mit nur 10 Minuten hinter
Rang eins bin ich sehr zufrieden.“
13.04.2008
Schlammschlacht beim
Frühjahrsmarathon in Münsingen
Um halb Zehn fiel der Startschuss zum alljährlichen
Frühjahrsmarathon in Münsingen. Ich fand gleich recht gut in meinen Renn-
Rhythmus und lag bis Kilometer 30 lediglich 90 Sekunden hinter dem Führungstrio
auf Rang 4, verlor aber unglücklicherweise auf den letzen drei Kilometer
noch drei Plätze. Der schwere Schlamm hatte sich dermaßen
zwischen meiner Federgabel und den Reifen festgesetzt, dass ich das Bike
nicht einmal mehr schieben konnte. Es war wirklich zum Verzweifeln und
auch echt bitter, die Konkurrenz so machtlos auf den letzten Kilometern
vorbeiziehen lassen zu müssen. Mindestens 5 Minuten hatte mich die
Schlammschlacht zum Ende hin noch gekostet. Aber das Rennen hat gezeigt,
dass ich ganz gut drauf bin und deshalb freue ich mich auch schon sehr
auf das nächste: den BIKE Marathon am Gardasse.
30.03.2008
Gemischte Gefühle zum Saisonauftakt - Defekt- und Sturzpech beim Swisspowercup
in Buchs
Erfolgreich missglückter Saisonauftakt in der Schweiz ;-) Mit viel
Vorfreude auf das erste Bike Rennen der Saison 2008, aber auch mit recht
vie Respekt war ich zum Swisspowercup nach Buchs gekommen. Respekt - weil
ein sehr gut besetztes UCI C1 Rennen mit 270hm pro 5,2km Runde gleich
mal ein Saisonauftakt ist, der es sich in sich hat. Zusammen mit fast 50
Fahrerinnen ging es also am Sonntagmorgen auf die Rennstrecke am Buchserberg.
Ich war mit meinem Start sehr zufrieden und konnte mich etwa um Platz 30
herum einreihen, bis mich Ende der 3. Runde ein Platten leider ausbremste.
Bis nur nächsten Tech-Zone waren es von dort aus noch etwas mehr wie 1km,
den ich nun also laufend zurück legen musste, bis ich dort eben das Hinterrad
tauschen konnte. Wieder fahrtüchtig machte ich mich sogleich auf die Aufholjagd,
um vielleicht wenigstens noch ein paar der 6 oder 7 Fahrerinnen, die mich
zwischenzeitlich überholt hatten, wieder einzuholen. Doch als ob der Platten
nicht schon gereicht hätte, stürzte ich auch noch äußerst unsanft in einem
kurzen steilen Schotter-Downhill. Dieser sturz kostete mich letztlich auch
die letzte Moral und ich rollte als 36. durchs Ziel. Dennoch hat's Spaß
gemacht endlich wieder Rennen zu fahren und die ersten 3 Runden sind für
mich auch gut gelaufen, so dass ich trotz allem nicht unzufrieden bin.
20.01.2008
Von wegen Winterschlaf...Ski Langlauf und Skicross Rennen!
Am 13. Januar bin ich bei meinem ersten Ski Langlaufrennen gestartet.
Beim Planoiras Volksskilauf in der Lenzerheide galt es 25km und 600hm in
der Skating Technik zu laufen. Als absoluter Neuling bei
den Langläufern musste ich aus der allerletzten Startgruppe starten und
hatte so zumindest das gute Gefühl auf den ersten 5km eine ganze Menge
Läufer überholen zu können. Nachdem die ersten 10km nur relativ flach bis
leicht kuppiert verliefen, stelleten sich einem fast die gesamten 600 Höhenmeter
etwa zur Rennhälfte erbarmungslos in den Weg. Doch überall wo es bergauf
geht, geht´s auch mal wieder bergab und so landete ich nach 1h 35min auf
dem 26. Platz und darf jetzt im nächsten immerhin schon in einer besseren
Startgruppe starten.
Gleich ein Wochenende nach meiner Premiere als Langläuferin
bizzelte es mich schon wieder in den Knochen und ich musste einfach einer
schon länger gehgten Idee nachgeben: dem Start bei einem Skicross Rennen.
Allen die sich unter Skicross jetzt vielleicht nicht allzu viel vostellen
können, sei mit diesem anschaulichen Video weitergeholfen:
Das Rennen der Damen war beim ersten Lauf der High5 X-Masters Serie zahlenmäßig
nicht besonders stark besetzt und so hatte ich das Glück nach der Quali direkt
ins Finale einzuziehen. Auf dem Lift hatte ich noch mit Bronzemedaillen Gewinnerin
der JWM 2007 und späteren Siegerin gesprochen und sie meinte nur, dass beim
Skicross immer auch eine gehörige Portion Glück dazugehöre. Und eben dieses
lies mich im Finallauf nicht im Stich. Während sich zwei meiner Kontrahentinnen
nicht ganz einig über die Idealline waren konnte ich sie geschickt überholen
und lies mir dann auch den 2. Platz nicht mehr nehmen.
Wenn' s alte Jahr erfolgreich war,
dann freue Dich auf' s Neue!
Und war' s schlecht - dann erst recht!
Karl Heinz Söhler
In diesem Sinne - auf in die neue Saison!
Meine Renn- und Terminplanung für die kommende Saison ist schon in Arbeit und ist demnächst im "rennkalender" zu finden.
BERGTOUREN
5 Seen
Wanderung am Pizol
Fünf kristallklare Bergseen
und grandiose Ausblicke auf die Ostschweizer Alpenwelt prägen die
Bergwanderung von der Pizolhütte nach Gaffia. Die 5 Seen Wanderung
am Pizol gehört zu recht zu den Klassikern unter den Bergwanderungen.
Der Wangsersee markiert den Anfang der Route. Nach einem ersten
Aufstieg durch bizarre Felsformationen kommt der von Schutt und
Gröll umgebene Wildsee ins Blickfeld. Der tiefblaue Schottensee
steht als nächstes auf dem Programm. Dahinter öffnet sich ein prächtiges
Panorama, das von Glarner Alpen bis zu den Churfirsten reicht. Der
dunkle Schwarzsee wird als nächstes passiert. Ein letzter Aufstieg
führt hinauf zum mystisch anmutenden Geopark. Schon bald taucht
der grüne Baschalvasee auf, bevor ein letzter Abstieg hinunter zur
Alp Gaffia führt.
Fotos | Höhenprofil
Facts
Gesamtaufstieg: 750hm
Gesamtabstieg: 1100hm
Maximale Höhe: 2222m
Gehzeit: 3h 30min
Große Alpsteinrunde
Ausgangspunkt für diese wunderschöne
2- Tagestour ist Brülisau. Von dort aus geht es hinauf zum Hohen
Kasten. Nach etwa 1,5h Aufstieg ist der erste Gipfel erreicht. Von
hier aus geht es weiter im leichten Auf und Ab nach Stauberen. Den
ganzen Weg über hat man eine grandiose Aussicht über das gesamte
Rheintal bis hin zum Bodensee. Von Stauberen geht es weiter zur
Saxerlücke. Ab hier wird der Weg schon einsamer - aber nicht weniger
beeindruckend! Weiter gehts von der Saxerlücke entlang an den Kreuzbergen
bis hinauf zum Mutschensattel. Von hieraus eröffnet sich einem eine
ganz neue Aussicht auf die Kurfürsten. Weiter geht es über ein Hochplateau
bis zum Zwinglipass von wo aus der Weg einen wieder aufwärts Richtung
Altmannsattel führt. Dort angekommen steht man auf einem schmalen
Grat direkt unterhalb des Altmann und kann eine Traumaussicht auf
den Säntis, den Zürichsee und den Bodensee genießen. Hier beginnt
dann ein schwiegerer Abstieg hinab zum Rotsteinpass, wo es zu übernachten
gilt.
Am 2. Tag startet man dann über den Lisengrat hinüber zum Säntis
- dem höchsten Punkt dieser Tour. Der Abstieg vom Säntis ist auch
wieder recht abenteuerlich und steil. Von nun an geht es stets bergab
in Richtung Schäfler bis man über einen Sattel den Fuß des Öhrlis
erreicht. Hier führt kein markierter Weg hinauf, aber es ist ein
unwahrscheinlich schönes Erlebnis das Öhrli dennoch zu besteigen.
Dass dies nicht all zu häufug geschieht, kann man dann dem mager
gefüllten Gipfelbuch entnehmen. Nach dem kurzen Intermezzo auf das
Öhrli geht es wieder weiter bergab in Richtung Schäfler, von dort
aus zur Ebenalp und weiter hinab zum süßen Wildkirchli und Aescher
bis nach Schwende. Von dort aus hat man dann noch ein knappe halbe
Stunde zurück nach Brülisau.
Fotos | Höhenprofil
Tag 1 | Höhenprofil
Tag 2
Facts
Distanz: 32km
Gesamtaufstieg: 3150hm
Maximale Höhe: 2473m – Säntis
Gehzeit: 15h 30min
25.09.2007
OFF SEASON
Die Bike Saison 2007 ist quasi passé
und die letzten Bike Rennen des Jahres sind schon bedrohlich nahe
gerückt. Für mich ist die Saison 007 nun eher durchwachsen gelaufen
und so richte ich meinen Blick nun eher schon in Richtung Pause
J
und natürlich auch schon gen 008. In der Vorbereitung auf diese
Saison hatte ich einiges umgestellt und verändert im Vergleich zu
den Vorjahren. Nun gut – if you don’t go, how will you know…?!
Die Umstellungen und Neuerungen im Training hätten sich auch
als absolut positiv herausstellen können, dass es jetzt nicht so
toll geklappt hat, macht mich nur um eine Erfahrung reicher.
Hier ein kleines Resumee 007:
26 Rennen: 2mal Platz 1 - 2mal Platz 2 - 8mal top10
Doch bevor man nun schon der nächsten Rennsaison entgegenfiebern kann und sich in die Vorbereitungen dafür stürzen kann, steht erst einmal der gemütlichste Teil der Saison auf dem Tableau – die Saisonpause. Heuer freue ich mich da ganz besonders drauf, da ich mich irgendwie ganz schön ausgepowert fühle. Also stelle ich das Bike für die nächsten Wochen einmal ein wenig bei Seite und werde mich mit anderen Outdooraktivitäten ein wenig bei Laune halten. Ganz weit oben rangieren da heuer bei mir Bergtouren. Von denen werde ich dann hier an dieser Stelle laufend aktuell berichten. Also in diesem Sinne: Berg Heil!
21.08. - 23.08.2007
Frauen Etappenrennen Albstadt
Die Starterinnenliste des 8. Frauen Albstadt
Etappenrennens liest sich zu großen Teilen wie das Who is Who des
Damen Straßenradrennsports: Hanka Kupfernagel, Nicole Cooke, Nicole
Brändli, Trixi Worrack und Profi Teams wie T-Mobile, Equipe Nürnberger,
sowie die Nationalteams aus Australien, den USA, der Schweiz, Luxemburg,
China, Polen, Russland und Großbritanien lassen spannende Wettkämpfe
über die 3 Etappen erwarten.
1. Etappe: Einzelzeitfahren
über 4km
Gewonnen wurde die 1. Etappe von Hanka Kupferngel, die mir auf die
leicht welligen 4km mit einem Schnitt von 49 km/h 50 Sekunden abgenommen
hat. Von den 95 Starterinnen platzierte ich mich auf dem 73. Rang.
2. Etappe: Bergrennen
über 10 Runden à 10km und 2000hm // 100km 2000hm
Nach gut 3 Stunden Renndauer stand für mich bei dem schweren Bergrennen
der 2. Etappe ein 72. Platz von 94 gestarteten Fahrerinnen zu Buche.
3. Etappe: Straßenrenne
über 35 Runden à 2,6km // 91km
72. Platz
Gesamt: Platz 70
20.08.2007
4. Teilnahme - 3. Sieg!
Gleiches
Team, gleicher Ort, gleiches Ergebnis! Zum 2. Mal in Folge konnten
wir - wieder unter dem Patronat des Vorarlberger Familienverbandes
und der Raiffeisen Bank - die Damenwertung der Outdoortrophy für
uns entscheiden. Den Anfang machten die Bergläufer. Nach einer knackigen
Laufstrecke auf die Niedere übergab unsere Läuferin Aurelia an Patrizia,
unsere Fliegerin und Teamcheffin. Ausgestattet mit brendneuem Race-
Equipment ging es wieder talwärts zum Start der Kajakfahrer. Nach
einer 1a Punktlandung und einer super Fluguezeit übergab sie an
Bettina, unsere Kajafahrerin. Für sie galt es nun etwas über 30min
Vollgas zurück zum High5 Zentrum zu paddeln, wo die letzte Übergabe
stattfand. Mein Part, die letzte Etappe, das Mountainbiken. Während
ich auf der schon bekannt beinharten Strecke nochmal 2,5h alles
gab, warteten die anderen 3 Mädels schon im Ziel und fieberten unserem
2. Sieg entgegen. Jetzt darf man auf 2008 gespannt sein. Unser Ziel
ist es natürlich den Hattrick zu schaffen und auch ein drittes Mal
bei der Outdoortrophy erfolgreich zu sein!
14.08.2007
Countdown zur Outdoortrophy
Die
outdoortrophy ist ein Teamwettkampf der Superlative in den Sportarten
Berglauf, Paragleiten, Wildwasserkajak und Mountainbike. Die 4-er
Staffel startet mit den Bergläufern (15 km + 1400 hm) beim Bahnhof
Lingenau (HIGH 5 Center). Lauf entlang der Bregenzerach auf der
alten Wälderbahntrasse nach Egg-Grossdorf, Ittensberg, Gülkewies,
Finnalpe, Tristenkopf zu Leos Hütte auf der Niedere. Dort übernehmen
die Paragleiter, die mit Schirm und Ausrüsung zur Hinteren Niedere
rennen (10 Minuten), Start, Speedflug um eine Boje zum Kraftwerk
Andelsbuch, Zielpunktlandung. Die Kajakfahrer rennen mit ihren Kajaks
zur Rampe, klettern ins Kajak, 4 m Klippenstart, 2 m Wasserfall,
Egger Wehr, Stromschnellen, Slalom, Eskimorolle und Übergabe an
den Mountainbiker im HIGH 5 Center (Start / Ziel Bereich). Vom Bahnhof
Lingenau führt die Strecke (30 km + 1600 hm) über den Rotenberg
nach Hittisau, Lecknertal, Hochhäderich, Hittisau, Lingenau, Grossdorf
und auf der Bahntrasse der alten Wälderbahn zurück zum HIGH 5 Center
ins Ziel.
Wie auch schon im Vorjahr werde ich wieder zusammen mit Patrizia
Rupprechter (Para), Aurelia Ullrich (Berglauf) und Bettina Holler
(Kajak) im Team VFV Raiffeisen am Start sein
09.07.2007
Rabenschwarzer Tag beim Marathon Weltcup in Italien - Dolomitisuperkatastrophe
Die Vorzeichen für meine Marathon Weltcup Premiere sahen eigentlich
allesamt nicht schlecht aus und so liefen auch die ersten 2 Rennstunden
wirklich gut für mich. Bis ich nach eben diesen ersten 2 schönen
Rennstunden heftigste Magenkrämpfe bekommen habe - warum und woher...das
würde ich auch gerne wissen. Jedenfalls wars ab dann für mich gelaufen.
Dennoch entschied ich mich dafür weiter zu fahren, wenn dies auch
nur mit ein paar Pausen etc. so einigermaßen möglich war. Mit rennenfahren
hatte das nicht mehr so viel zu tun, aber für mich war durchquälen
und meineetwegen auch Letzte werden immer noch die bessere Option
als aufzugeben und auszusteigen. Und auch wenn ich unterwegs gar
nicht mehr dran geglaubt hatte, irgendwann hab ich dann doch auch
tatsächlich das Ziel gesehen - nach fast 8 Stunden. Naja, mental
hat's bestimmt was gebracht ;-)
18.06.2007
5. Platz beim Black Forest Ultra Bike Marathon in Kirchzarten
Bei strahlend schnem Wetter und idealen Renntemperaturen
fiel am gestrigen Sonntag um 8.15 Uhr fr Alexa üHni der Startschuss
zum 10. Black Forest Ultra Bike Marathon in Kirchzarten. Alexa Hni
hatte sich für die 77km lange Marathon Distanz, bei der er es 2100hm
zu bewältigen galt entschieden. Insgesamt standen in dieser Konkurrenz
170 Damen am Start. Gleich zu Beginn des Rennens forderte die Strecke
mit einem gut 800 Hhenmeter langen Anstieg den Fahrerinnen alles
ab. Alexa Hni hatte an diesem ersten langen Anstieg mit etwas mden
Beinen zu kmpfen, konnte sich aber doch auch einem guten 5. Platz
zunchst festsetzen. Im weiteren Rennverlauf konnte sie sogar zwei
vor ihr liegende Fahrerinnen einholen und fuhr so zwischenzeitlich
auf dem 3. Platz bis sie nach etwa drei Rennstundenstunden in ein
absolutes Tief fiel und sogar von drei hinter ihr liegenden Fahrerinnen
eingeholt wurde. Mit dem 7. Platzt wollte sie sich so schnell dann
aber doch nicht zufrieden geben und mobilisierte am letzten 300
Hhenmeter lange steilen Anstieg nochmals all ihre Krfte und erkmpfte
sich so wieder den 5. Platz. In der abschlieenden technischen Abfahrt
legte sie nochmals alles in die Waagschale und sicherte sich so
den 5. Platz bis ins Ziel. "Das war ein hartes stck Arbeit,
aber ich bin sehr glcklich und zufrieden mit dem Ergebnis",
resmierte die 24jhrige Bikerin vom TEAM VAUDE Dmpfle Mathis nach
4:03 Stunden im Ziel. Gewonnen hatte das Rennen die schweizer Nationalfahrerin
Susanne Litscher vor der Australierin Niki Fisher und Andrea Degen.
31.05.2007
Radsportfestival Garmisch
Gleich die nächste Langdistanz stand nur eine
Woche nach Offenburg auf dem Programm. Beim Marathon im Rahmen des
Radsportfestivals in Garmisch galt es 110km und 3100hm in Angriff
zu nehmen. Doch bevor fr mich am Sonntagmorgen um 8 Uhr hierfr der
Startschuss fiel, entschied ich mich zu einem Start bei City Cross
Country am Vorabend. Nach gut 30 Minuten und etlichen Runden durch
den Garmischer Kurpark konnte ich hier als Erste ber die Ziellinie
fahren.
Beim Marathon am nchsten Tag dann startete ich zunchst gut und fuhr
bis zum Ende des lngsten und steilsten Anstiegs immer zusammen mit
Kirsten Maas. Kurz vor dem hchsten Punkt konnte ich mich etwas von
ihr absetzen. Eigentlich hatte ich gedacht sie abgeschttelt zu haben,
doch nach etwa 1,5 weitern Rennstunden schloss sie wieder zu mir
auf und berholte mich am letzten Anstieg hinauf zu Esterberg Alm.
Ich konnte allerdings stets den Blickkontakt halten und konnte so
auf einem Flachstck kurz vor der letzten steilen Abfahrt nochmals
zu ihr aufschlieen. In der letzten Abfahrt hie es dann alles oder
nichts. Zum Glck hielt das Material und so konnte ich mich entscheidend
absetzen und meinen Vorsprung auch auf den letzten 3 km, die es
enspurtmig flach bis zum Ziel ging, halten und finishte so als 7.
21.05.2007
World Class Marathon Challenge Offenburg
Nach nunmehr zwei rennfreien Wochenenden,
einer CT Untersuchung, vielen ungezhlten Arztbesuchen und einigen
Akupunkturbehandlungen beschloss ich am vergangenen Wochenende mich
wieder ins Renngeschehen zu strzen und stand bei der WOMC in Offenburg
am Start. Bislang konnte man leider noch nicht feststellen woher
denn nun diese merkwrdigen Schmerzen im Genick kommen - einzig eine
Verletzung der Bandscheibe bzw. ein Bandscheibenvorfall konnte ausgeschlossen
werden. Und so gab mein Doc grnes Licht frs Rennenfahren...wenn
ich mich danach fhlen wrde. Das Rennen mit UCI C1 Status ging ber
110km und 3.400hm und endete fr mich nach gut sechs Stunden mit
einem 8. Platz. Ich wrde das als ausbaufhig deklarieren, bin aber
dennoch recht zufrieden damit, zumal ich ja auch noch gar nicht
so viele Langstrecken gefahren bin. Jedenfalls bin ich gut durch
gekommen, das Genick war relativ schmerzfrei und ich habe meine
Unzufriedenheit nach dem Gardasee- Debakel abgeschttelt. Weiter
geht's nun schon an diesem Wochende beim Radsportfestival in Garmisch.
Hier werde ich erst am Samstag beim City XC starten und dann am
Sonntag bei Marathon auf der langen Runde erneut 110km und etwas
mehr als 3.000hm unter die Stollen nehmen. Bis dahin...happy Trails!
02.05.2007
Kein Glck am Gardasee
Hochmotiviert und voller Vorfreude auf ein
langes Wochenende am Gardasee fuhr ich zusammen mit meinem Team
also am Freitag schon an den Gardasee. Eigentlich war alles prima
und ich war auch guter Hoffnung, dass meine merkwrdigen Schmerzen
im Genick, die mich schon seit lngerem mal mehr und mal weniger
plagten besser werden wrden und mich frs Rennen auch nicht weiter
behindern wrden. Doch leider Fehlanzeige! Wie schon in den Tagen
zuvor wachte ich am Sonntagmorgen um kurz vor Sechs auf und konnte
mich vor Schmerzen kaum bewegen. Doch nun sind Radler ja ganz gut
im Verdrngen und so ignorierte ich die Schmerzen einfach mal so
lange es eben ging. Doch dann am ersten Berg bei Puls 180 war es
nicht mehr nur die HWS die schmerzte, nein der Schmerz zog sich
bis in den Kopf - kein Vergngen. So qulte ich mich mehr schlecht
als recht 1100hm hinauf zum Monte San Giovanni. Und als es mich
dann in der Abfahrt - und zwar in dem vermeintlich einfachen Teil
- auch noch voll "abstuhlte" ;-) verlor ich auch das letzte
Fnklein Moral und erklrte den Tag und das Rennen fr geluafen. Naja,
jetzt jetzt hab ich halt ne offene rechte Seite - sehr hbsch und
passend zur Badesaison - und ne defekte HWS. Was genau es ist konnte
mein Arzt heute noch nicht rausfinden, aber am Dienstag geh ich
zum CT. Da schauen wir mal wie es in meiner HWS innen drinnen so
ausschaut und wissen dann hoffentlich auch mehr.
Renntechnisch heit das jetzt aber leider auch erst mal Zwangspause,
denn so macht es erst mal keinen Sinn Rennen zu fahren.
02.04.2007
Swisspowercup in Schaan
Saisonauftakt im Frstentum Liechtenstein!
Schner knnte man sich den Start in die Rennsaison 2007 eigentlich
gar nicht vorstellen. Das Auftaktrennen zum Swisspowercup war einfach
genial - super Wetter, 7.000 begeisterte Zuschauer, ein top besetztes
Starterfeld und nicht zu letzt natrlich eine geniale Cross Country
Strecke! Fr mich lief das Rennen auch echt gut und auch wenn einige
schneller waren - ich hatte Spa am Rennen und ein gutes Gefhl -
mehr wre einfach nicht drin gewesen. Fast zwei Rennstunden mit einem
Durchschnittspuls von 176 und 184 Schlgen maximal, das geht schon
in Ordnung.
Als nchstes Rennen steht nun der Bundesligaauftakt in Mnsingen auf
dem Programm.
10.03.2007
Travel Diary Cyprus
Alle, die ein bichen genauer wissen wollen,
was Max und ich so alles auf Zypern erlebt haben, knnen ja mal einen
Blick in unser "Travel
Diary" werfen. Hier haben wir jeden Abend den Tag revue
passieren lassen. Ganz am Ende des Reiseberichts findet Ihr auerdem
noch unsere ganz eigene Movie Bewertung der von uns whrend unserer
Zeit auf Zypern geschauten DVDs und unsere stets selbstgekochte
und frisch zubereiteten Menues ;-). Happy reading...
29.01.2007
2. Platz fr Alexa Hüni beim Ice Rider Mountainbike Marathon in Schömberg
Mit extremen Bedingungen hatten die rund
200 hartgesottenen Teilnehmern des Ice Rider Mountainbike Marathons
in Schmberg / Lkr. Calw zu kmpfen. Relativ kurzfristig und auf Anraten
ihres Trainers hin, entschied sich auch Alexa Hni vom Mountainbike
Team VAUDE Dmpfle Mathis dazu die 44km und rund 1200 Hhenmeter im
Nordschwarzwald in Angriff zu nehmen. Bereits die Meldeliste versprach
mit 2 Weltmeisterschafts- Medaillengewinnerinnen am Start einen
spannenden Wettkampf und pnktlich um 10 Uhr morgens fiel bei frostigen
Temperaturen um den Gefrierpunkt der Startschuss fr die Teilnehmer
der Langdistanz. Zwei Runden 22km auf einer durchgehend geschlossenen
Schneedecke galt es nun hchstkonzentriert zu bewltigen, denn sowohl
bergauf, wie auch in den Downhill Passagen wurde jede Sekunde der
Unkonzentriertheit sofort mit einem Sturz bestraft.
Nach der ersten Runde noch auf dem dritten Platz liegend, profitierte
Alexa Hni schlielich von einem technischen Defekt der bis dahin
fhrenden Gabi Stanger vom Team Albgold in der zweiten Runde, die
auf Grund eines Sattelbruchs die letzten Rennkilometer nur noch
stehend im Wiegetritt fahren konnte und schob sich so noch auf einen
tollen zweiten Platz hinter der Siegerin und Junioren Vize-Weltmeisterin
Hanna Klein vom KROSS Racing Team nach vorne.
15.01.2007
Mountainbikerin auf Abwegen Alexa Hüni wird
3. beim längsten Skirennen der Welt!
Am Samstag, den 13.01.2007, fand in Lech am
Arlberg der Weie Ring das lngste Skirennen der Welt statt. 700 RennluferInnen,
darunter auch die Mountainbikerin Alexa Hni vom Team VAUDE Dmpfle/
Mathis, bereiteten sich in den frhen Morgenstunden auf den Start
am Rfikopf auf 2337m ber dem Meer vor. Pnktlich um 9:00 Uhr erffnete
die erste Startgruppe um den Olympiasieger von 1992 und Weltmeister
von 1996 Patrick Ortlieb das lngste Skirennen der Welt ber 22 Pistenkilometer
und nicht weniger als 5500 Hhenmeter. Die Strecke fhrte von der
Rfikopf Bergstation auf 2337m in Lech am Arlberg hinab bis nach
Zrs, von dort wieder hinauf bis auf das 2438m hoch gelegene Madloch-
Joch, dann die anspruchsvolle und lange Madlochabfahrt hinab nach
Zug und von dort aus nochmals hinauf auf das 2105m hoch gelegene
Kriegerhorn. Von dort aus fhrte die Strecke die Ski- und Snowboard-Rennlufer
dann ber Oberlech wieder hinab nach Lech, wo sie von einem groen
und jubelnden Publikum wieder in Empfang genommen wurden.
Alexa Hni die sich mit dem Snowboard auf den Weien Ring begab berraschte
in einer Zeit von 1:03.49 mit dem 3. Platz in der Snowboard Damen
Konkurrenz. In ihrer Alters-klasse belegte sie sogar den 2. Rang.
Das Rennen war einmal eine tolle Abwechslung fr den Winter, freute
sich die 23-Jhrige Hflerin ber ihr Ergebnis. Und obwohl die Bergauf-Hhenmeter
bei diesem Rennen ausnahmsweise einmal im Lift bewltigt wurden,
musste auch sie im Ziel zugeben, dass eine Stunde Snowboardfahren
am Limit auch wohltrainierte Mountainbiker-Beine an ihre Grenzen
bringt.
Nach diesem Kurztrip in eine andere Sportart laufen aber Alexa Hnis
Vorbereitungen auf die Mountainbike Saison 2007 wieder in vollem
Gange weiter. Bereits Ende Februar wird die junge Athletin nach
Zypern fliegen, wo sie bei den 4 Rennen des Sunshine Cups erste
Weltranglisten Punkte
sammeln will und wo sie sich fr den Auftakt des UCI Marathon Weltcups
Mitte Mrz schon einmal die erste Wettkampfhrte holen will.
23.11.2006
Auch wenn die bisherigen Temperaturen noch
nicht zu einem richtigen Vor- Weihnachts- Feeling beigetragen haben,
nchstes Wochenende ist schon der erste Advent und somit genau der
richtige Zeitpunkt, um mit der Weihnachtsbckerei zu beginnen. Und
da ich ja auch ein totaler Back- Fan bin, dachte ich mir das wre
doch Anlass genug, um meine Homepage um eine Rubrik zu erweitern:
Alexas Lieblingsrezepte...Backen
statt Biken ;-)
13.11.2006
Kaum eine Woche alt ist die neue Saison und
schon ist der erste Wettkampf vorber. Naja, dieser war sicherlich
nicht so ernst zu nehmen und eher nach dem Motto just4fun. Das schmlert
aber natrlich nicht die Freude ber den 2. Platz in meiner AK bei
meinem ersten Duathlon. 5km Crosslauf, 20km MTB und nochmal 2,5km
Laufen waren bei herbstlich ungemtlichem Wetter zu bewltigen, wobei
vor allem die abschlieenden 2,5km richtig schwer waren.
01.11.2006
Nach einem recht geruhsamen Oktober startet
nun im November das Training fr die Saison 2007. Damit das alles
nicht zu langweilig wird, starte ich mit einem Duathlon, dem Rsselcross,
in die neue Saison...





